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Turnierwochenende
in Bous
am 01. und 02. Juli 2006 |
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Endlich war es soweit. Nach wochenlangen Vorbereitungen, bei
denen insbesondere die Vorgaben des HVS zu beachten waren, war die Spannung fast
unerträglich geworden. Würde alles so funktionieren, alles so klappen, wie wir
uns das gedacht hatten ? Um es gleich zu sagen, unsere Organisation klappte und
wo es einmal Engpässe gab, konnten wir
uns voll und ganz auf unsere Helfer verlassen. Ob jung oder alt, aktiver Spieler
oder nur Geschwisterkind, Hut ab vor einem solchen Einsatz.
Nun zum Turnier selbst. Von Freitagmorgen an waren die Ersten
unterwegs, um alle Utensilien - die uns dankenswerter Weise die Gemeinde zur
Verfügung stellte und die Mitarbeiter des Bauhofes zum Sportplatz brachten -
entgegen zu nehmen. Der Aufbau konnte beginnen.
Am Samstagmorgen waren alle angekündigten Helfer pünktlich
da. Alles wurde für das Eintreffen der ersten Mannschaften klar gemacht. Doch
dann kam die Ernüchterung. Drei der fünf Aktivenmannschaften, die ihr Kommen
zu diesem Jubiläumsturnier dem HVS zugesagt hatten, meldeten kurzfristig ab.
Also blieben nur noch unsere Mannen und die „Luxemburger“. Was tun ? Für
den Nachmittag hatte sich sogar das Fernsehen angesagt. Unsere Jüngsten, die
eigentlich gekommen waren um zu helfen, hatten damit keine Probleme. Die trugen
in schöner Eintracht schon ihre ersten Spielchen auf dem tollen Rasen aus. Das
brachte unseren HVS-Verantwortlichen auf die Idee, kurzerhand die Jugend mit
einzubinden. Ein kurzer Anruf bei der männlichen C- und B-Jugend von
Wemmetsweiler, die zu diesem Zeitpunkt Training hatten, und diese stimmten einer
Verlängerung auf grünem Felde begeistert zu. Aber das reichte noch nicht. Man
stelle sich vor, 14- bis 16-jährige Kids werden an ihrem freien Tag Morgens um
11:00 Uhr angerufen und stehen eine halbe Stunde später zum Spielen parat vor
einem. Zusammen mit unseren schon anwesenden Helferinnen und Helfern konnte nun
das improvisierte Turnier auf dem Kleinfeld stattfinden. Dieser tolle Einsatz
der Jugend brachte so manchen Anwesenden zum Staunen, aber auf die Meisten
unserer Mädels und Jungs ist wirklich absoluter Verlass, egal ob aus Bous oder
Wadgassen. Toll!
Die Leitung aller Spiele wurde von den beiden Unparteiischen
Herrn Mayer aus Wadgassen und Herrn Rupp aus Fraulautern trotz Absage des
eigentlichen Turniers wie selbstverständlich übernommen. Ein Dankeschön auch
dafür.
Nun wurden die Aktiven mobilisiert. Die
Luxemburger, leider
auch nicht voll besetzt, wurden kurzerhand zu einer internationalen Mannschaft
aufgestockt und unsere AH etwas verjüngt.
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Nach kurzer Einweisung in die meist unbekannten Spielregeln des Großfeldhandballs und nach Eintreffen des Fernsehens konnte der Spaß beginnen. Den Anpfiff dazu gab unser Bürgermeister. Das Spiel begeisterte wirklich alle Anwesenden und so forderten unsere Jugendlichen, quer Beet gemischt, auch ein Match. Wer die Begeisterung über diese alte Form des Handballs sah, der bedauerte die Absagen der anderen Mannschaften um so mehr. Vielleicht lässt sich der Wunsch nach einer Wiederbelebung dieser Handballform mit unseren Jugendlichen verwirklichen.

Das war also gelungen. Nun kam noch das Eintreffen der VIP´s.
Neben den Funktionären des Handballverbandes fanden sich auch alle Offiziellen
des Gemeinderates in unserer VIP-Lounge ein und ließen sich von den Köstlichkeiten
des Partyservice Collet verwöhnen. Nicht nur die beiden jungen Damen, die hier
für weniger Durst sorgten, sondern der gesamte, unermüdliche Einsatz aller
Helfer, einschließlich der Spieler, ließen die eigentliche Pleite des heutigen
Tages etwas weniger schlimm erscheinen. Trotzdem freute man sich schon auf den nächsten
Morgen.
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Sonntag Morgen. Mit noch größerer Spannung wurde das Eintreffung der Minimannschaften erwartet. Würden alle kommen? Sie kamen. Innerhalb kürzester Zeit bevölkerten 26 Mannschaften mit Anhang den Sportplatz. Das war schon ein Anblick der begeistern konnte. Nach kurzer Einweisung konnte das Turnier starten.
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Auf vier Kleinfeldern, die der Platzwart
des SV08 Bous für uns eingerichtet hatte, ging es mit Eifer zur Sache.
Lobenswert ist dabei zu erwähnen, dass sich alle daran hielten die übrigen Flächen
des Rasen nicht zu betreten. Eine der beiden Mannschaften stellte immer den
Schiedsrichter und das Ergebnis wurde dann an die Turnierleitung weitergegeben.
Obwohl unsere Jüngsten wirklich mit Feuereifer dabei sind, gab es weder großartige
Beschwerden noch Diskussionen mit dem Schiedsrichtern.
Wer gerade spielfrei hatte konnte sich an unserem reichhaltigen Angebot stärken. Schnitzelspieße und Grillfackeln, rote und weiße Bratwürste, Frikadellen und Pommes, zahlreiche selbstgebackene Kuchen und belegte Brötchen, Brezeln, frische Waffeln und erfrischender Obstsalat konnten so manch einem die Wahl erschweren. Eine gute Idee war es auch eine „Limo-Oase“ einzurichten, für die übrigens nur unsere Jugend zuständig war und dies mit Bravour und ohne Murren erledigte.
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Wer diese Stärkung nicht brauchte, konnte sich auf dem Hartplatz auf der anderen Seite des Sportplatzes vergnügen. Mehrere Springburgen waren dort aufgebaut. Beim Kinderschminken, das eine Spielermutter nebst einer Jugendspielerin übernommen hatte, waren die unterschiedlichen Nationalflaggen am gefragtesten. Um den regulären Ablauf beim Glücksrad kümmerten sich ebenfalls Jugendspieler. Die Zaubershow stand im Angebot des Schaustellers, ebenso wie Zuckerwatte und Popcorn. Auch das Ponyreiten am späten Nachmittag wurde begeistert angenommen und ein Eisverkäufer ist auch nie Fehl am Platze.
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Die Zeit verging wie im Fluge und schon war auch das Turnierende da. Viele Mannschaften hatten auf den verschiedenen Turnieren der Mini-Tour eine Laufkarte abstempeln lassen. Diese waren nun eingesammelt worden und zu den heutigen Erfolgen kamen dann auch noch Preise für die fleißigsten Kinder in den verschiedenen Mannschaften.

Da unsere Handballjugend sehr strebsam ist, dauerte das Ganze entsprechend lange. Als danach eine Düse der Berieselungsanlage angeschaltet wurde, musste so mancher Autofahrer sich mit nassen Sitzen arrangieren.

Auch unsere beiden Mannschaften hatten gut
abgeschnitten. Die Trainer Petra Zipfel bei den Minis, Natalie Franz und
Matthias Kowalski bei der Sonderstaffel, hatte altersgemäß die Mannschaften
gut zusammen gestellt und erfolgreich spielen lassen.
Die große Hitze hatte nicht nur den aktiven Spielerinnen und Spielern zu gesetzt. Man merkte auch Eltern und Geschwisterkindern an, dass es nun so langsam Zeit wurde den Heimweg an zu treten.
Wie es danach
weiterging....?